GmbH Gründung was ist zu beachten

GmbH Gruendung

Die Rechtsform

Eine GmbH ist eine Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung, das heißt die Haftung gegenüber den Gläubigern ist auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt. Die GmbH ist eine juristische Person mit eigener Rechtsfähigkeit. Die Geschäftsführer handeln somit nicht als natürliche Personen, sondern die GmbH kann selbstständig Eigentum erwerben und vor Gericht klagen. Eine Folge daraus ist, dass die Gesellschafter einer GmbH nicht mit ihrem Privateigentum haften, sondern nur mit ihrer Stammeinlage. Auch ist die GmbH unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Zielsetzung eine Handelsgesellschaft und somit Gewerbebetrieb.

Gründung einer GmbH

Gründen können Sie eine GmbH zu jedem Zweck, ob mit Gewinnabsicht oder gemeinnützig. Die Gründung kann von einer oder mehreren Personen erfolgen. Zunächst müssen Sie einen Firmennamen festlegen. In diesem muss der Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ in verständlicher Form enthalten sein. Beispiele gültiger Firmennamen einer GmbH Gründung sind Mustermann GmbH, Dienstleistung Mustermann Gesellschaft mit beschränkter Haftung sowie Mustermann mbH. Dann erstellen Sie den Gesellschaftsvertrag und bestimmen den oder die Geschäftsführer. Der Gesellschaftsvertrag muss kostenpflichtig bei einem Notar gemacht werden. Zudem müssen Sie die Stammeinlage in Höhe von mindestens 25.000 Euro nachweisen und den Eintrag ins Handelsregister sowie die Gewerbeanmeldung bei der Gemeinde vornehmen. Die Stammeinlage muss nicht zwingend mit liquiden Mitteln geleistet werden, sondern kann als Sacheinlage aufgebracht werden. Jeder Gesellschafter darf einen unterschiedlich hohen Beitrag zur Stammeinlage leisten.

Die Gewinnverteilung

Wenn im Gesellschaftsvertrag bei der GmbH Gründung nichts anderes vereinbart wurde, richtet sich die Gewinnverteilung nach der Höhe des jeweiligen Geschäftsanteils. Der Geschäftsanteil entspricht der erbrachten Stammeinlage, die auch deutlich höher als die Mindesteinlage von 25.000 Euro sein kann. Konkret heißt dies, dass die Gewinnverteilung prozentual nach dem eingebrachten Kapital berechnet wird. Halten Sie durch Ihre Einlage beispielsweise 80% des Stammkapitals, bekommen Sie auch 80% des ausgeschütteten Gewinns und Ihr(e) Gesellschaftspartner die verbleibenden 20%.